habib expedition unterstützt die Menschen in der Region der südlichen
marokkanischen Sahara von Zagora/Mhamid bis zu den
algerisch/ mauretanischen Grenzgebieten.
![]() | |
![]() | |
![]() | |
![]() |
Steine, Felsen, Geröll, Sand und wieder Steine, so weit das Auge reicht. Mit 8,6 Millionen Quadratkilometern Fläche ist die Sahara die größte Wüste der Erde. Sie erstreckt sich vom Atlantik im Westen bis zum Roten Meer im Osten, von der Mittelmeerküste und dem Rand des Atlas im Norden bis zum Sudan im Süden.
Insgesamt elf Länder haben Anteil an dieser riesigen und einzigartigen Kulturlandschaft: Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten, Westsahara, Mauretanien, Mali, Niger, Tschad und die Republik Sudan.
Beim Stichwort Sahara denken die meisten an endlose Sandgebirge mit meterhohen Dünen, dabei bestehen tatsächlich nur etwa 10 Prozent der Wüste aus Sand. Gesteinsschutt, Felsen, Geröll und Kiesmeere bestimmen das übrige Bild.
Das Klima der Sahara wird von Extremen bestimmt: Im Sommer steigt das Thermometer auf durchschnittliche 45°C, im Extremfall auch auf über 55°C. In den Wintermonaten treten im nördlichen Teil der Sahara Fröste auf. Niederschläge fallen im Norden als Winterregen, im Süden auch als tropische Sommerregen.
Heute leben etwa 5 Millionen. Menschen in der Sahara. Weniger als die Hälfte von ihnen sind sesshafte Oasenbauern, Nomaden oder Halbnomaden. Die meisten leben in den Oasenstädten und sind in Dienstleistungsberufen tätig.
In den Oasen werden neben Dattelpalmen Getreide, Gemüse und Früchte angebaut.
Handelskarawanen mit Kamelen haben durch den Ausbau von Autopisten und -straßen den größten Teil ihrer Transportgeschäfte zwischen den Oasen und den Randgebieten der Sahara verloren.
Trotz ihrer Unwirtlichkeit ist die Sahara seit mehr als 2000 Jahren ein wichtiges Verkehrsgebiet, das den Handel zwischen dem Mittelmeerraum und der Sudanzone sowie dem tropischen Afrika vermittelt. Die mittelalterlichen Karawanenwege führten von den Oasen des Maghreb nach Timbuktu und Gao; von Tripolis über Sebha und Mursuk zum Tibesti, nach Borku und zum Tschadsee; von Bengasi über Kufra und Borku nach Wadai.
Die Berber sind die älteste in Nord-Westafrika lebende Bevölkerungsgruppe. Bis zur arabisch-islamischen Invasion im 7. Jahrhundert bewohnten sie das Gebiet von den Kanarischen Inseln bis zur Oase Siwa in Westägypten. Von den heute etwa 10 Millionen Berbern leben die meisten in Marokko und Algerien. Auch die Tuareg gehören zu den Berbern. |
|
![]() |
Sie leben auf der Wanderschaft - Nomaden sind traditionell das ganze Jahr über mit ihren Herden unterwegs. Mitsamt ihrem gesamten Hausrat und Zelten folgt die ganze Nomadenfamilie festliegenden Wanderwegen zu den jeweiligen Weiden, die oft auch ihr Eigentum sind. Dabei legen sie Entfernungen bis über 1000 Kilometer zurück.
In den letzten Jahrzehnten wurde in vielen Ländern aus politischen Gründen die Sesshaftmachung der Hirtenvölker betrieben und das Überschreiten der Staatsgrenzen verboten.






